Übung: Großbrand in Hessenau

Eine Acetylenflasche und Schweißarbeiten: immer eine gute Grundlage für eine Feuerwehrübung. So auch letzten Freitag in Hessenau. Angenommen wurde ein Scheunenbrand nach Schweißarbeiten und mehrere Personen im angrenzenden Wohngebäude.

Bei einer Acetylenflasche besteht die Gefahr dass sie explosionsartig platzt, nachdem sie einer Wärmebeaufschlagung ausgesetzt wurde. Dann hilft nur weiträumig absperren und lange Zeit mit Wasser kühlen. Da die Flasche im Hof stand, waren die vorderen Zugänge zur Scheune und zum Wohngebäude blockiert und konnten nicht genutzt werden.

Die Personen – Unfall- und Notfall-Darsteller des DRK – mussten so komplett über Leitern an der Giebelseite des Wohngebäudes ins Freie gebracht werden. Ein Teil der Personen konnten selbst die Leiter besteigen, die anderen wurden mit Hilfe einer sogenannten Schleifkorbtrage über die Leiter abgeseilt.

Auch die Löscharbeiten waren durch die Acetylenflasche stark eingeschränkt und konnten nur von der Rückseite aus erfolgen. Zur Wasserversorgung wurde Wasser aus der nahe gelegenen Jagst entnommen.

An der Übung waren neben Ilshofen auch die Abteilung Obersteinach und Ruppertshofen, sowie die Feuerwehr Wolpertshausen beteiligt. Die Einsatzleitung wurde von der sogenannten Führungsgruppe Mitte unterstützt.

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Leistungsabzeichen in Bayern absolviert

Nachdem nun bereits mehrere Gruppen die Leistungsabzeichen in Baden-Württemberg absolvierten, hat sich nun eine erste Gruppe an das Bronzene Leistungsabzeichen in Bayern gewagt und bestanden. Zusammen mit Angehörigen der Feuerwehr Braunsbach ging es dazu letzten Samstag, den 5. Oktober nach Kaisheim in der Nähe von Donauwörth.

Da das Feuerwehrwesen von den Bundesländern geregelt wird, unterscheidet sich das baden-württembergische und das bayrische Leistungsabzeichen. So gibt es z.B. neben Bronze, Silber und Gold noch drei weitere Leistungsstufen die durchlaufen werden können.

Übung: Acht Autos „verwertet“

Auf dem Bauhof der Stadt Ilshofen ging es letzten Samstag zu wie beim Autoverwerter. Ein Radlader fuhr intakte Autos durch die Gegend, nur um sie wenig später wieder zerschnitten ab zu holen. Dazwischen konnten 25 Männer und Frauen der Feuerwehr Ilshofen an den Fahrzeugen üben, wie man Personen aus verunfallten Fahrzeugen befreien kann.

Am Abend zuvor ging man die Maßnahmen in der Theorie einmal durch. Neueste Verfahren bei der Rettung, neue Sicherheitstechniken und kleine Kniffe und Tricks die einem die Arbeit deutlich erleichtert. Zum Beispiel verkeilen sich tragende Elemente weniger, wenn man sie schräg durchschneidet.

Wir bedanken uns bei den Autohändlern in der Gemeinde und allen Privatpersonen für die gespendeten Fahrzeuge und den bereitgestellten Geräten.

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Scheunenbrand in Altenberg

Am Sonntag Mittag kurz vor 16 Uhr wurden wir zu einer Rauchentwicklung zum Ilshofener Teilort Altenberg gerufen. Wenige Augenblicke später bestätigten weitere Anrufer, dass die Scheune komplett in Brand steht. Neben der Feuerwehr Ilshofen mit Abteilung Obersteinach wurde deshalb die Feuerwehr Crailsheim und die sogenannte Führungsgruppe Mitte mit alarmiert.

Bei unserem Eintreffen Stand die Scheune bereits im Vollbrand. Da keine Personen oder Tiere in Gefahr waren, wurde direkt mit der Brandbekämpfung begonnen. Dazu gehörte auch der Schutz einer weiteren, fast direkt angrenzenden Scheune und eines Wohnhauses.

Da das Flugfeldlöschfahrzeug des Würth-Airports in der Nähe unterwegs war, kam es zur Unterstützung. Der große Tank des Fahrzeugs ermöglicht über den Wasserwerfer auf dem Dach einen ersten großen Löschangriff, noch bevor eine Wasserversorgung komplett aufgebaut ist.

Nach etwa 1 1/2 Stunden war das Feuer bis auf einzelne Glutnester gelöscht. Die angrenzende Scheune und das Wohnhaus blieben Unbeschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 100.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar.