Neuer Einsatzleitwagen wurde abgeholt

Kurzfristig schneller fertig geworden als gedacht: So wurde der heutige Abnahmetermin kurzfristig zu einer Fahrzeugauslieferung für unseren neuen Einsatzleitwagen (ELW). Dazu waren einige Kameraden beim Fahrzeugausstatter Schäfer in Oberderdingen (Landkreis Karlsruhe). Nach der erfolgreichen Endabnahme überführten sie das Fahrzeug nach Ilshofen, wo interessierte Kameraden eingeladen waren das neue Fahrzeug zu besichtigen. Auf den ersten Einsatz muss sich das Fahrzeug allerdings noch etwas in Geduld üben, denn es fehlen noch Teile der IT Technik.

Ein Einsatzleitwagen dient der Einsatzleitung als Führungsfahrzeug. Entsprechend ist es reichlich mit Kommunikationstechnik und „Führungsmaterial“ausgestattet, wie z.B. mehrere Funkgeräte, zwei Computerarbeitsplätze, Lichttechnik oder Flipchart. Bei uns wird das Fahrzeug zukünftig immer als erstes mit ausrücken, entfaltet aber sein volles Potential erst bei größeren Schadenslagen.

Nachruf

Am 7.12.2022 verstarb unser ehemaliger

Feuerwehrkamerad Karl Eberhardt

Karl Eberhardt war von 1971 bis 1983 Kommandant der ehemaligen Gemeinde Unteraspach.
In seiner Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr hat er sich
stets zum Schutz und Wohle der Allgemeinheit eingesetzt.
Wir danken dem Verstorbenen für seine Treue und werden ihm stets in Ehren gedenken. 
Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen. 

Kommandant FFW Ilshofen
Sebastian Gehring 

Abteilungskommandant Abt. Unteraspach
Nikolai Kern

Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen

Wieder haben drei junge Kameraden ihre Grundausbildung „Truppmann Teil 1“ erfolgreich abgeschlossen. Wie im letzten Jahr fand auch diese Ausbildung wieder in der Feuerwache in Gaildorf statt. Wir heißen die drei willkommen in der Feuerwehr Ilshofen.

Auf dem Bild von l.n.r: Florian Kupfer (Abteilung Ilshofen), Florian Schramm und Maxi Bauer (beide Abteilung Obersteinach)

Einsatzübung mit der Feuerwehr Vellberg

Am vergangenen Mittwoch waren wir zur sog. Überlandhilfe in Vellberg. Das Szenario war ein Verkehrsunfall mit drei PKWs, darunter ein Hybridfahrzeug.

Nach kurzer Absprache der Zugführer unterstütze ein Fahrzeug der Feuerwehr Ilshofen die Feuerwehr Vellberg bei der Rettung der Insassen des ersten PKWs, welcher mit dem Dach gegen einen Baum stand. Das Dach war bis zum Lenkrad eingedrückt, und somit beschloss der Gruppenführer das Fahrzeug zur Personenrettung wieder zurück auf die Räder zu stellen.

In der Zwischenzeit kümmerte sich die Feuerwehr Vellberg um das Hybridfahrzeug. Die durch einen Batteriebrand entstandenen giftigen Gase wurden mit einem Lüfter von den verunfallten Personen und den eigenen Rettungskräften abgewendet. Jetzt konnte die Rettung der Personen unter Atemschutz eingeleitet und die Verletzten aus dem Fahrzeug befreiten werden.

Eine Isolationsdecke verdeckte währenddessen die Elektrokomponenten des Hybridfahrzeugs, um das Rettungspersonal vor eventuellen Stromschlägen zu schützen. Damit für alle Einsatzkräfte ersichtlich ist dass es sich hierbei um ein Hybrid- oder Elektrofahrzeug handelt, war der PKW mit einem auffällig gelb-schwarzen Hütchen markiert.

Weitere Kameraden aus Ilshofen retteten zusammen mit der Feuerwehr Vellberg die Person aus dem dritten Fahrzeug: ein auf dem Dach liegendes Cabrio. Um die Rettung schonend durchzuführen, musste hier der Unterboden des Fahrzeuges aufgeschnitten werden. Mitsamt Fahrer und Sitz wurde der Boden anschließenden um 180° nach oben gedreht.

Trotz oder gerade wegen den vielen neuen Methoden eine Person aus solchen Lagen zu retten hatten wir viel Spaß dabei. Im Anschluss gab es eine kurze Besprechung und ein gemeinsames Vesper. Vielen Dank an die Feuerwehr Vellberg für die gemeinsame Übung.

Herbstkampagne 2022 „CO-macht-KO“

CO-Vergiftungsgefahr mit Langzeitschäden durch Kamine und Öfen

Mit Beginn der Kamin- und Ofenzeit steigt die Gefahr einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO) in den eigenen vier Wänden. Besonders fatal: die Beschwerden einer CO-Vergiftung ähneln anfangs denen einer normalen Erkältung. Betroffene werden vom Hausarzt dann mit Grippe-Medikamenten versorgt oder lassen sich auf COVID-19 testen – und legen sich zuhause schlafen, wo die lautlose Gefahr auf sie wartet. Im schlimmsten Fall wachen die Opfer nicht mehr auf. Viele andere tragen ernsthafte gesundheitliche Schäden davon.

Langzeitschäden bei CO-Vergiftungen

Die Langzeitfolgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind vielfach unbekannt. So erleiden zehn Prozent aller Vergifteten innerhalb von 56 Monaten einen Herzinfarkt, während etwa ein Drittel der mäßig bis schwer vergifteten Patienten Herzfunktionsstörungen aufweist. Auch Psychosen bis hin zu Lähmungen und Parkinson kommen immer wieder vor. Auffällig ist eine erhöhte Langzeitsterblichkeit von rund 8,4 % im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 1,6 %.

Häufige Ursachen sind verstopfte Abgasrohre und Schornsteine

Jeder vierte Haushalt in Deutschland betreibt einen offenen Kamin, Kaminofen oder Kachelofen. Verstopfte und blockierte Abgasrohre und Schornsteine, eine mangelnde Wartung oder die unsachgemäße Nutzung können lebensbedrohliche CO-Konzentrationen verursachen.

Mehr Informationen unter www.co-macht-ko.de