Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen

Wieder haben drei junge Kameraden ihre Grundausbildung „Truppmann Teil 1“ erfolgreich abgeschlossen. Wie im letzten Jahr fand auch diese Ausbildung wieder in der Feuerwache in Gaildorf statt. Wir heißen die drei willkommen in der Feuerwehr Ilshofen.

Auf dem Bild von l.n.r: Florian Kupfer (Abteilung Ilshofen), Florian Schramm und Maxi Bauer (beide Abteilung Obersteinach)

Einsatzübung mit der Feuerwehr Vellberg

Am vergangenen Mittwoch waren wir zur sog. Überlandhilfe in Vellberg. Das Szenario war ein Verkehrsunfall mit drei PKWs, darunter ein Hybridfahrzeug.

Nach kurzer Absprache der Zugführer unterstütze ein Fahrzeug der Feuerwehr Ilshofen die Feuerwehr Vellberg bei der Rettung der Insassen des ersten PKWs, welcher mit dem Dach gegen einen Baum stand. Das Dach war bis zum Lenkrad eingedrückt, und somit beschloss der Gruppenführer das Fahrzeug zur Personenrettung wieder zurück auf die Räder zu stellen.

In der Zwischenzeit kümmerte sich die Feuerwehr Vellberg um das Hybridfahrzeug. Die durch einen Batteriebrand entstandenen giftigen Gase wurden mit einem Lüfter von den verunfallten Personen und den eigenen Rettungskräften abgewendet. Jetzt konnte die Rettung der Personen unter Atemschutz eingeleitet und die Verletzten aus dem Fahrzeug befreiten werden.

Eine Isolationsdecke verdeckte währenddessen die Elektrokomponenten des Hybridfahrzeugs, um das Rettungspersonal vor eventuellen Stromschlägen zu schützen. Damit für alle Einsatzkräfte ersichtlich ist dass es sich hierbei um ein Hybrid- oder Elektrofahrzeug handelt, war der PKW mit einem auffällig gelb-schwarzen Hütchen markiert.

Weitere Kameraden aus Ilshofen retteten zusammen mit der Feuerwehr Vellberg die Person aus dem dritten Fahrzeug: ein auf dem Dach liegendes Cabrio. Um die Rettung schonend durchzuführen, musste hier der Unterboden des Fahrzeuges aufgeschnitten werden. Mitsamt Fahrer und Sitz wurde der Boden anschließenden um 180° nach oben gedreht.

Trotz oder gerade wegen den vielen neuen Methoden eine Person aus solchen Lagen zu retten hatten wir viel Spaß dabei. Im Anschluss gab es eine kurze Besprechung und ein gemeinsames Vesper. Vielen Dank an die Feuerwehr Vellberg für die gemeinsame Übung.

Herbstkampagne 2022 „CO-macht-KO“

CO-Vergiftungsgefahr mit Langzeitschäden durch Kamine und Öfen

Mit Beginn der Kamin- und Ofenzeit steigt die Gefahr einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO) in den eigenen vier Wänden. Besonders fatal: die Beschwerden einer CO-Vergiftung ähneln anfangs denen einer normalen Erkältung. Betroffene werden vom Hausarzt dann mit Grippe-Medikamenten versorgt oder lassen sich auf COVID-19 testen – und legen sich zuhause schlafen, wo die lautlose Gefahr auf sie wartet. Im schlimmsten Fall wachen die Opfer nicht mehr auf. Viele andere tragen ernsthafte gesundheitliche Schäden davon.

Langzeitschäden bei CO-Vergiftungen

Die Langzeitfolgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind vielfach unbekannt. So erleiden zehn Prozent aller Vergifteten innerhalb von 56 Monaten einen Herzinfarkt, während etwa ein Drittel der mäßig bis schwer vergifteten Patienten Herzfunktionsstörungen aufweist. Auch Psychosen bis hin zu Lähmungen und Parkinson kommen immer wieder vor. Auffällig ist eine erhöhte Langzeitsterblichkeit von rund 8,4 % im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 1,6 %.

Häufige Ursachen sind verstopfte Abgasrohre und Schornsteine

Jeder vierte Haushalt in Deutschland betreibt einen offenen Kamin, Kaminofen oder Kachelofen. Verstopfte und blockierte Abgasrohre und Schornsteine, eine mangelnde Wartung oder die unsachgemäße Nutzung können lebensbedrohliche CO-Konzentrationen verursachen.

Mehr Informationen unter www.co-macht-ko.de

Neuer TSA-Anhänger für die Abteilung Eckartshausen

Die globale Ortsentwicklung im ländlichen Raum bringt immer weniger Landwirte mit Traktoren mit sich. Da unser Tragkraftspritzenanhänger (kurz TSA) nur mit einem Schlepper bewegt und zum Übungs- und Einsatzort gebracht werden konnte, war dadurch die Einsatzfähigkeit unserer Einsatzabteilung gefährdet. Deshalb entschloss man sich, nach Rücksprache mit dem Kommandanten und der Stadtverwaltung, den seit Dezember 2021 nicht mehr benötigten PKW-Anhänger von der Abteilung Ilshofen so umzubauen, dass sowohl alle bisherigen Gerätschaften und zusätzliches Equipment dort verlastet wird, und wir so wieder einsatzfähig sind. Der jetzige neue Anhänger kann sowohl an einen PKW mit Anhängerkupplung, als auch an jeden Schlepper angehängt werden, sodass wir flexibler und jederzeit einsatzfähig sind. Der komplette Umbau wurde von den Kameraden der Einsatzabteilung Eckartshausen von Januar bis August 2022 in Eigenregie mit über 300 Stunden Eigenleistung durchgeführt.