Verkehrsunfall bei Dünsbach

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Bei einem Verkehrsunfall bei Dünsbach wurden vier Personen schwer Verletzt, darunter drei Kinder.


Kurz nach 18 Uhr kollidierten zwischen Leofels und Dünsbach ein schwarzer SUV und ein Oldtimer Cabriolet. Der Fahrer des Oldtimers und seine drei Kinder wurde dabei schwer Verletzt. Der Fahrer des SUVs wurde leicht verletzt. Zum Transport der Verletzten kamen drei Hubschrauber und zwei Krankenwagen zum Einsatz.

Pressespiegel

Pressemeldung der Polizei:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110969/4704828

swr.de: Schwere Unfälle am Wochenende (zweiter Abschnitt)

Youtube: EinsatzReport-24: Schlimmer Frontalunfall mit Oldtimer

Jahreshaupt­versammlung 2020

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Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ilshofen kann unter dem Stichwort Neuerungen zusammen gefasst werden, denn es gab sowohl im vergangenen Jahr einige Neuerungen, als auch für die Zukunft steht neues an. So konnten wir in der Abteilung Obersteinach im April 2019 das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und das dazugehörige Magazin feierlich einweihen. Im Bereich Fortbildung führten wir die „Rettungstage“ ein, eine selbstorganisierte, zweitägige Fortbildung mit dem Schwerpunkt auf Verkehrsunfälle.

Nachdem schon mehrere Gruppen die verschiedenen Leistungsabzeichen in Baden-Württemberg bestanden hatten, trat im letzten Jahr eine erste Gruppe das erste bayrische Leistungsabzeichen an. Da Feuerwehren Ländersache sind, unterscheidet sich das bayrischen Leistungsabzeichen deutlich.

Fällig für eine Erneuerung war auch ein Gruppenbild aller Mitglieder. Ein Exemplar davon wird zukünftig im Gerätehaus hängen.

Bestandenes Leistungsabzeichen in Bronze

Fahrzeugtechnisch wurde für die Hauptabteilung ein Zuschuss für zwei neue Fahrzeuge bewilligt, sodass in nächster Zeit ein Einsatzleitwagen und ein sogenannter Gerätewagen-Transport beschafft werden kann. Letzterer soll in Zukunft den Schlauch- und den Rüstwagen ersetzen.

Zudem wurde der Wunsch geäußert, neben der Jugendfeuerwehr eine Kinderfeuerwehr zu gründen. Ihre Zielgruppe sind Kinder bis 10 Jahren. Einige Interessenten gibt es bereits.

Wie bereits zu Anfang dieser Amtsperiode Angekündigt hat Frieder App seinen Posten als Stabführer im Musikzug abgegeben. Hier übernimmt jetzt Annjanette Güntsch diese Aufgabe. Weniger erfreuliche Nachrichten bekam der Musikzug vom Fanfarenzug Jettingen, der sich zum Jahresende auf löste. Damit endet auch die langjährige Partnerschaft.

Ebenfalls eine traurige Nachricht erreichte uns kurz vor Jahresende, als Ehrenmitglied Brandmeister Stefan Haas verstarb. Er hat sich nicht nur in seiner 50 jährigen Dienstzeit stets zum Schutz und Wohle der Allgemeinheit eingesetzt, sondern war auch maßgeblich für die Gründung des Musikzuges verantwortlich.

Alle aktiven Abteilungen zusammen bestehen aus 135 Kameraden und 6 Kameradinnen. Der Musikzug zählte zum Jahresende 41 Mitglieder und die Jugendfeuerwehr 12. Die Altersabteilung besteht aus 22 Kameraden.

In der Einsatzstatistik werden 39 Einsätze und ebenso viele Brandsicherheitswachen aufgeführt. Neben 10 Bränden und 26 technische Hilfeleistungen hatten wir auch 3 sogenannte Überlandhilfen, bei denen wir benachbarte Wehren bei größeren Einsätzen unterstützen.

Einer der Brände war der Scheunenbrand in Altenberg. Anfangs als Rauchentwicklung gemeldet, stellte es sich schnell als Vollbrand heraus. Darum konzentrierten wir uns auf den Schutz der teils sehr nah stehenden, benachbarten Gebäude. Hilfreich war hierzu auch das Flugfeldlöschfahrzeug des Adolf-Würth-Airports das spontan zur Unterstützung kam.

Ähnlich gelagert war auch der Brand eines Stalls in Hörlebach, zu dem wir als Unterstützung der Feuerwehr Wolpertshausen kamen. Hier konnte ebenfalls die umliegende Bebauung erhalten werden, sowie die meisten Tiere gerettet werden.

Beförderungen:
Feuerwehrmann/-frau: Dominik Honig, Chantal Huber, Jill Huber, Johannes Schmid
Oberfeuerwehrmann/-frau: Moritz Bauer, Johanna Rössler
Hauptfeuerwehrmann: Stefan Blumenstock, Björn Fischer, Sven Süpple
Löschmeister: Tobias Gehring, Julian Neuppert

Beförderungen

Ehrungen:
15 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr: Sebastian Gehring, Andreas Pröger, Oliver Thiele
25 Jahre Mitgliedschaft: Markus Dierolf, Dirk Dinkel, Stefan Rupp
45 Jahre Mitgliedschaft: Raimund Eheim
10 Jahre Mitgliedschaft Musikzug: Myriam Klemmer

Ehrungen

Bestandenes Leistungsabzeichen in Bronze:
Moritz Bauer, Uli Charrier, Marcel Fischer, Sascha Fischer, Jonas Franz, Florian Gahm, Andreas Grüb, Tim Häfner, Jonas Hofmann, Julian Honig, Chantal Huber, Felix Huber, Jill Huber, Annika Kern, Armin Kopetschke, Ulrich Maas, Johannes Maier, Harald Oberndörfer, Laurin Offenbach, Jannick Philipp, Simon Roll, Steffen Seitz, Daniel Slavik, Jan Spannagel, Sven Süpple

Bestandener D1-Lehrgang für Musiker:
Dietmar Pittlik, Nico Wittmann, Pauline Ziegler, Myriam Klemmer, Michael Klemmer, Louis Jourdan, Anjanette Güntsch, Barbara Klemmer

Bestandener D1-Lehrgang

Explodieren brennende E-Autos?

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Feuerwehren müssen sich auf jede neue Technologie im Fahrzeugbau einlassen und ihre Besonderheiten bei Verkehrsunfällen und Fahrzeugbränden kennen. Akkus in Elektroautos sind hier keine Ausnahme. Deshalb haben wir einen DEKRA Sachverständigen eingeladen um vom neuesten Stand der Forschung zu berichten. Das Interesse von unseren Kameraden war riesig, und so kamen über 50 zum Vortrag.

Mehrere Crashversuche wurden inzwischen an Elektroautos durchgeführt, und auch bereits reale Unfälle und Fahrzeugbrände mit Elektroautos untersucht. Diese zeigten, dass ähnlich wie bei Autos mit Verbrennungsmotor ein Unfall nicht zwangsläufig zu einem Brand führt. Allerdings können beschädigte Akkus auch nach Tagen noch anfangen zu brennen. Dieser Umstand betrifft uns als Feuerwehr allerdings weniger, sondern muss vom Abschleppunternehmen beachtet werden.

Elektroautos mit ihren Batterien zeigen bei einem Brand ein anderes Verhalten als konventionelle Verbrennerfahrzeuge. Fängt eine Batterie von innen heraus an zu brennen entstehen Gase, die aber durch das verschlossene Gehäuse nicht entweichen können. Irgendwann platzt das Gehäuse an der schwächsten Stelle auf und die unter Druck stehenden Gase entweichen schlagartig mit einer Stichflamme.

Explodieren werden unsere Autos also auch in Zukunft nicht, aber die Macher von Cobra 11 wird das sicher nicht davon abhalten weiterhin mit Pyrotechnik nachzuhelfen.