Fahrzeugübernahme GW-T durch die FF Ilshofen

Nach über 26 monatiger Planungs-, Ausschreibungs- und Bauphase konnten vier Kameraden am 26.11.2021 ein neues Fahrzeug, einen Gerätewagen-Transport (GW-T) in Umkirch bei Freiburg abholen und mit nach Ilshofen nehmen. Es fand in kleinem Rahmen eine Besichtigung mit Bürgermeister Martin Blessing statt, der sichtlich beeindruckt war. 

Das Fahrzeug ist für die Transportlogistik von Rollwagen konzipiert, auf denen je nach Einsatzstichwort verschiedene Ausrüstungsgegenstände gelagert werden und über eine am Heck montierte Ladebordwand in den Kofferaufbau geschoben werden.

Der neue GW-T wird einen 37 Jahre alten Schlauchwagen ersetzen und ist als nachrückendes Fahrzeug in der Alarm- und Ausrückeordnung geplant.

Das 18t-Fahrgestell wurde von MAN geliefert und hat ein 12-Gang-Automatikallradgetriebe. Die Rollwagen sowie der Kofferaufbau und Ausbau der Kabine wurde von der Firma TFS-Fahrzeugbau in Umkirch durchgeführt. Die Ausrüstungsgegenstände wie z.B. Pumpen und Werkzeuge lieferte die Firma Albert Ziegler aus Gingen a.d. Brenz. 

Bevor das Fahrzeug in den Einsatzdienst übernommen werden kann, werden in den nächsten Wochen die Einsatzkräfte in die Handhabung der Gerätschaften und das Bedienen der Fahrzeugeinrichtungen intensiv geschult, damit bei den Einsätzen jeder Handgriff sitzt. 

Ein großer Dank geht an das Beschaffungsteam um Kommandant Sebastian Gehring. Bei der Planung und Beschaffung des neuen Fahrzeuges halfen ihm die Kameraden Andreas Arnold, Florian Gahm, Tobias Gehring, Hermann Häfner, Julian Neuppert und Elmar Wagner.

Begehung der Galvanik bei der Fa. Bausch+Ströbel

Am Donnerstagabend den 11.11.2021 besuchten 16 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ilshofen die neu gebaute Galvanik der Firma Bausch+Ströbel.

Abteilungsleiter Matthias Leyrer der auch Mitglied der Feuerwehr Ilshofen ist, sowie Gruppenleiter Thomas Schwarz erklärten den anwesenden Feuerwehrkameraden die Funktionsweise der Galvanik. Außerdem wurde auf die Gefährdung für die Einsatzkräfte, sowie die Löschwasserrückhaltung eingegangen.

Bei einem Rundgang durch die Galvanik sowie das Gebäude wurden die Ausmaße einer solchen Produktionsstätte deutlich.

Bei dem Besuch waren auch die Sicherheitsfachkraft Matthias Frank sowie die beiden Mitarbeiter Volker Immel und Christopher Stiebe des Werkschutzes anwesend. Dies war mal wieder eine Möglichkeit sich nicht nur bei einem Einsatz wieder zusehen und auszutauschen.

Bei einem anschließendem Vesper welches freundlicherweise von der Firma Bausch+Ströbel spendiert wurde, konnten noch einige Fragen rund um das Thema Galvanik und den daraus resultierenden möglichen Gefahren für die Einsatzkräfte im Einsatzfall geklärt werden.

Herbstkampagne 2021 „CO-macht-KO“

CO-Vergiftungsgefahr mit Langzeitschäden durch Kamine und Öfen

Mit Beginn der Kamin- und Ofenzeit steigt die Gefahr einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO) in den eigenen vier Wänden. Besonders fatal: die Beschwerden einer CO-Vergiftung ähneln anfangs denen einer normalen Erkältung. Betroffene werden vom Hausarzt dann mit Grippe-Medikamenten versorgt oder lassen sich auf COVID-19 testen – und legen sich zuhause schlafen, wo die lautlose Gefahr auf sie wartet. Im schlimmsten Fall wachen die Opfer nicht mehr auf. Viele andere tragen ernsthafte gesundheitliche Schäden davon.

Langzeitschäden bei CO-Vergiftungen

Die Langzeitfolgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind vielfach unbekannt. So erleiden zehn Prozent aller Vergifteten innerhalb von 56 Monaten einen Herzinfarkt, während etwa ein Drittel der mäßig bis schwer vergifteten Patienten Herzfunktionsstörungen aufweist. Auch Psychosen bis hin zu Lähmungen und Parkinson kommen immer wieder vor. Auffällig ist eine erhöhte Langzeitsterblichkeit von rund 8,4 % im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 1,6 %.

Häufige Ursachen sind verstopfte Abgasrohre und Schornsteine

Jeder vierte Haushalt in Deutschland betreibt einen offenen Kamin, Kaminofen oder Kachelofen. Verstopfte und blockierte Abgasrohre und Schornsteine, eine mangelnde Wartung oder die unsachgemäße Nutzung können lebensbedrohliche CO-Konzentrationen verursachen.

Mehr Informationen unter www.co-macht-ko.de

Herzlichen Glückwunsch!

Am Samstag 11. September 2021 gaben sich Jasmin und Marcel Fischer in der Kirche in Obersteinach das Ja-Wort. Die Feuerwehrkameraden aus Obersteinach und Ilshofen begleiteten das Brautpaar mit einem Spalier in das Eheglück und überbrachte die besten Glückwünsche mit einem Blumenstrauß.