PKW Brand A6

„PKW Brand BAB6“ – mit diesem Einsatzstichwort wurden wir vergangenen Dienstag zur besten Mittagszeit auf die Autobahn alarmiert. Vor Ort war ein BMW bereits in Vollbrand. Zwei Trupps unter Atemschutz begannen umgehend mit den Löscharbeiten. Da sich im Kofferraum zahlreiche Unterlagen sowie ein Fahrrad befanden, musste das Fahrzeug ausgeräumt werden. Das Brandgut wurde anschließend auf der Fahrbahn vollständig abgelöscht.

Auch eine Böschung zur darunter querenden Kreisstraße wurde aufgrund auslaufender Betriebsstoffe und der Trockenheit in Mitleidenschaft gezogen. Trotz aller Widrigkeiten konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Zur Unterstützung waren außerdem unser zweites Löschfahrzeug zur Sicherstellung der Wasserversorgung sowie unser Gerätewagen-Transport im Einsatz. Dieser brachte unter anderem Wechselkleidung für die Einsatzkräfte sowie Transportbehälter für die verschmutzten Gerätschaften und die kontaminierte Einsatzkleidung mit.

Besonders positiv hervorheben möchten wir die vorbildlich gebildete Rettungsgasse. Was nicht immer funktioniert, klappte bei diesem Einsatz – bis auf einen Pkw – hervorragend. Vielen Dank an alle Verkehrsteilnehmer, die den Einsatzkräften eine schnelle Anfahrt ermöglicht haben.

Stollen in Vellberg auspumpen

Die Feuerwehr Vellberg wurde heute zu einem überfluteten Stollen einer Firma im Teilort Talheim alarmiert. Nach zweitägigem Dauerregen war der Stollen auf einer Länge von etwa 200 Metern überflutet. Zur Unterstützung brachten Ilshofener Kameraden unsere zwei großen Mast-Pumpen nach Talheim. Jede der beiden Pumpen kann bis zu 2500 Liter Wasser pro Minute fördern. Damit waren wir heute den dritten Tag in Folge aufgrund des Dauerregens im Einsatz.

Mehr interkommunale Zusammenarbeit bei Einsätzen

Zusammenarbeit wird in der Feuerwehr großgeschrieben. Das gilt nicht nur unter Kameraden, sondern auch zwischen den Feuerwehren selbst. Diese Kooperation wird bereits aktiv praktiziert, indem gegenseitige Unterstützung sowohl von unseren Nachbarwehren als auch für sie geleistet wird. In der Regel beginnt dies bereits bei der Alarmierung, je nach Art des Einsatzes, wie beispielsweise bei einem Wohnhausbrand.

Seit dem 1. Januar läuft im gesamten Landkreis dahingehend ein kleiner Feldversuch. Bei allen Einsätzen auf der A6 wird neben der bisher alarmierten Feuerwehr eine zusätzliche Nachbarwehr mit alarmiert. In unserem Fall ist dies die Feuerwehr Wolpertshausen.

Im Rahmen eines PKW-Brandes wurden wir und die Feuerwehr Wolpertshausen nun zum ersten mal gemeinsam nach diesem Schema alarmiert. Nach Ablauf von sechs Monaten soll dann geprüft werden, ob die verstärkte Alarmierung den betroffenen Personen auf der Autobahn eine schnellere und effektivere Hilfe bietet.

Leiteten den Einsatz (v.l.n.r.): Zugführer Hermann Häfner (Ilshofen), Kommandant Matthias Frank (Wolpertshausen), Abteilungskommandant Tobias Gehring (Ilshofen)

Weiterer Unfall auf A6

Etwa zur Mittagszeit kam es heute erneut zu einem Unfall auf der A6 zwischen Kirchberg und Crailsheim. Bei einem Spurwechsel kollidierte ein Transporter mit einem LKW und einem anderen PKW, wobei der Transporter umkippte. Der umgekippte Transporter schlitterte anschließend in einen weiteren LKW und wurde im Dachbereich getroffen.

Beide Insassen des Transporters wurden schwer verletzt, einer davon tödlich. Die ungewöhnliche Seitenlage erschwerten etwas die Rettungsarbeiten.

Auch hier war die Autobahn während der Rettungsmaßnahmen voll gesperrt mit entsprechenden Verkehrsbehinderungen bis in den Abend.

Pressespiegel:
Polizeibericht
SWP

Schwerer Verkehrsunfall auf A6

Auf der A6 zwischen Kirchberg und Wolpertshausen übersah ein stark alkoholisierter LKW-Fahrer am heutigen Vormittag ein Stauende. Er schob ein Fahrschulauto und einen weiteren PKW auf einen stehenden LKW auf. Die drei PKW-Insassen wurden schwer verletzt und teilweise mit Rettungshubschraubern ins Krankenhaus geflogen. Der verursachende LKW-Fahrer wurde leicht verletzt.

Die Insassen des Fahrschulauto konnten zügig befreit werden. Ihr Auto wurde seitlich abgelenkt und stand damit großteils im Grünstreifen. Die Rettung des anderen PKW-Fahrers war deutlich aufwendiger, da sein Fahrzeug weit unter den Sattelauflieger des stehen LKW geschoben wurde.

Die Autobahn war während der Rettungsarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt.

Pressespiegel:
Polizeibericht
swr.de