Feuerwehr übt Industriebrand in Obersteinach

Die Abteilungen Obersteinach und Ilshofen führten am 13. April eine gemeinsame Übung durch, bei der ein Brand in einem Industriegebäude simuliert wurde. Mit vier Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften arbeiteten die Abteilungen das Szenario unter möglichst realen Bedingungen ab. Die Übung unterstrich die Bedeutung des Zusammenspiels beider Einheiten im Ernstfall.

Bei der ersten Erkundung stellte sich heraus, dass sich mehrere vermisste Personen im Gebäude befanden. Die Einsatzkräfte mussten verschiedene Zugänge nutzen, um schnell vorzudringen und die Vermissten mit Atemschutzgeräteträgern zu retten.

Besonders herausfordernd war die Rettung einer eingeklemmten Person, die mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden musste. Dies zeigte, wie entscheidend eine schnelle und koordinierte technische Hilfeleistung ist.

Die Verantwortlichen zogen nach der Übung ein positives Fazit: Solche Übungen seien unverzichtbar, um Abläufe zu festigen, die Zusammenarbeit zu stärken und im Ernstfall effektiv helfen zu können.

Erste-Hilfe-Ausbildung bei der Abteilung Unteraspach

Am 3. Dezember führte die Abteilung Unteraspach ein Training zum Thema Erste Hilfe durch. Unter der Leitung von Kamerad Tobias, der selbst beim Deutschen Roten Kreuz aktiv ist, wurde ein abwechslungsreicher und praxisnaher Ausbildungsabend gestaltet.

Zu Beginn stand das korrekte Anlegen eines Druckverbandes zur Versorgung starker Blutungen auf dem Programm. Anschließend übten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer Übungspuppe. Im weiteren Verlauf wurde die Reanimation um den Einsatz eines Defibrillators ergänzt. Da in der Ortschaft Oberaspach ein solches Gerät an der Frank’schen Scheune installiert wurde, bot sich die Gelegenheit, direkt mit einem Übungsgerät zu trainieren.

Die Abteilung Unteraspach dankt Kamerad Tobias sowie dem DRK herzlich für die Vorbereitung des Trainings und die Bereitstellung des benötigten Trainingsmaterials.

Großübung bei Bausch+Ströbel

Es ist Freitag, der 9. Mai, gegen 18 Uhr. Im Elektrobereich des Ausbildungszentrums ertönen panische Schreie. Dichter Rauch hängt in der Luft. Drei Frauen, zum Teil schwer verletzt, rufen verzweifelt um Hilfe. Eine von ihnen hat offenbar schwerste Verbrennungen erlitten, eine andere kann sich kaum noch bewegen, die dritte versucht, ihre Kolleginnen zu betreuen – und setzt immer wieder verzweifelte Hilferufe durch ein Fenster ab. Wenige Minuten später treffen die ersten Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr ein. Das Szenario wirkt bedrohlich echt – und das ist Absicht.

Realistisch geschminkt, aber zum Glück nur gespielt

Hinter dem dramatischen Szenario steckt eine aufwendig geplante Feuerwehrübung, die in enger Zusammenarbeit zwischen Bausch+Ströbel, dem DRK, den Feuerwehren aus Ilshofen, Vellberg und Wolpertshausen sowie der Führungsgruppe Mitte organisiert wurde. Die vermeintlich Verletzten sind in Wahrheit Komparsen, die von der Notfalldarstellung des DRK mit täuschend echten Brandwunden, Ruß und Schockreaktionen geschminkt wurden – ganz im Stil von Halloween-Spezialeffekten. Das Ziel: die Einsatzkräfte unter realitätsnahen Bedingungen zu fordern.

Vier Einsatzszenarien – ein Ziel: vorbereitet sein

Neben dem Brand im Ausbildungszentrum wurden drei weitere Szenarien simuliert:

  • eine Verpuffung im Lüftungsschacht, bei der zwei Personen gerettet werden mussten
  • eine bewusstlose Person im Tunnel zwischen Gelände und Parkhotel
  • zwei Verletzte auf dem Dach, die über eine Plattform gesichert gerettet wurden

Die Übung begann mit einem fingierten Notruf an die Leitstelle – ohne vorherige Auslösung der Brandmeldeanlage, um die Reaktionskette realistisch zu starten. Erst später erfolgte eine manuelle Auslösung durch die Übungsleitung, um weitere Einsatzkräfte zu alarmieren. Über zwölf Einsatzfahrzeuge, darunter mehrere Löschfahrzeuge, Rettungswagen und ein Gerätewagen Sanität, wurden koordiniert in die verschiedenen Übungssituationen geschickt.

Gemeinsam geübt – für den Ernstfall gewappnet

Nach der erfolgreichen Übung versammelten sich alle Beteiligten zur Nachbesprechung am Magazin, wo auch für das leibliche Wohl gesorgt war. In kurzen Rückblicken stellten die Beobachterinnen und Beobachter die jeweiligen Szenarien vor, das DRK berichtete über seine Einsätze und das Organisationsteam bedankte sich bei allen Beteiligten – darunter zahlreiche Kolleginnen und Kollegen von B+S, die das Szenario als Statisten unterstützt hatten.

Ein besonderer Dank galt dem Vorbereitungsteam um Hermann Häfner, Johannes Maier, Harald Oberndörfer, Matthias Frank, Dominik Honig und Pascal Herzig, die mit viel Engagement und Präzision eine Übung auf die Beine gestellt haben.

Text: Bausch+Ströbel

Stationentraining

Vor kurzem führten die verschiedenen Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Ilshofen gemeinsam ein umfangreiches Stationentraining durch. Insgesamt nahmen 25 Feuerwehrleute daran teil und stellten sich den Herausforderungen an fünf unterschiedlichen Stationen.

Im Mittelpunkt der Übungen standen wichtige Einsatzszenarien und Tätigkeiten, die im Ernstfall sicher beherrscht werden müssen. Zwei Stationen widmeten sich der Technischen Hilfeleistung, wobei insbesondere der Umgang mit Rettungsgeräten zur Stabilisierung und Sicherung geübt wurde. Weitere Stationen beinhalteten ein Strahlrohrtraining sowie die Nutzung von Funkgeräten zur Verbesserung der Kommunikation im Einsatz. An der letzten Station wurden Techniken zum Öffnen von Türen und Fenstern im Gefahrenfall trainiert.

Die Übung diente sowohl der Festigung der Grundlagen als auch dem Training unter realistischen Bedingungen. Die Verantwortlichen der Sonderübung lobten den Einsatz und die Zusammenarbeit der Kameradinnen und Kameraden: „Solche Übungen sind unverzichtbar, um im Ernstfall schnell und sicher agieren zu können.“

Die Gesamtfeuerwehr Ilshofen plant, auch in Zukunft regelmäßig gemeinsame Übungen durchzuführen, um die Einsatzbereitschaft kontinuierlich zu optimieren.